Kunstwerke

Kunstwerke des FilderKunstPfads

„Verbindung“ von Bernadette Hörder – Standort 9

 

kunstwerk9

Wie zwei Glieder einer Kette steht die Skulptur für die „Verbindung“. Von der Gesamtansicht reduziert und geometrisch aufgebaut, besteht sie aus zwei rechteckigen Kuben, die wie zwei Ringe ineinander verschränkt sind. So steht das Objekt für die Verbindung und Integration aller Mitglieder einer Gemeinde miteinander und der Verbindung der einzelnen Gemeinden untereinander.

Bernadette Hörder gestaltet zwei Standorte mit einer roten und einer orangenen Skulptur aus Stahl. In Form und Aufbau gleich, setzt sie Bezüge, die die Passanten anregen, die Orte aufzusuchen und miteinander zu vergleichen. Die Kunstwerke bilden zwei Koordinaten, Standort 9 und 11, die sich aufeinander beziehen.

Die Plastik ist von großer Distanz sichtbar. Sie ist einfach und klar gestaltet und spielt mit Form und Farbe im Raum. Sie behauptet sich in diesem belebten Umfeld durch die großen, klaren Flächen und ihre starke Farbgebung. Die Skulptur ist offen und verstellt den Raum nicht, sondern weitet und verändert ihn. Das Davor und Dahinter mit Häusern, Straßen, Büschen und Bäumen bleibt erhalten. Im Sommer bildet die rote Skulptur zusammen mit dem Grün der Natur ein eindrucksvolles Gesamtbild und im Winter ist es die Skulptur, die einen attraktiven Farbakzent setzt. Das Licht „färbt“ jede einzelne Fläche in einen anderen Farbton. Licht und Schatten, die jeweils andere Umgebung und damit die unterschiedlichen Blickwinkel und Perspektiven schaffen tatsächlich Unterschiede.

Mit den Maßen von ca. 300 cm Höhe und ca. 130 cm x 130 cm Breite ist die Skulptur überlebensgroß. Sie besteht aus Stahl. Mit 30 mm Wandstärke wirkt das Material an sich. Der Sockel ist in die Erde eingelassen und tritt nicht in Erscheinung. Die Skulptur scheint – trotz ihrer Größe und des Materials - unmittelbar über der Oberfläche zu schweben. Die Stahlkonstruktion ist symmetrisch und bietet doch bei der Begehung abwechslungsreiche Blickwinkel und Perspektiven. Dadurch hat sie eine spielerische Komponente, in der es Spaß macht sich zu bewegen, einander zu begegnen und die verschiedenen Ebenen der Perspektive zu erfahren.

Am Sonntag, 27. September 2015 wurde die „Verbindung“ enthüllt.

 

Übersichtskarte

„Verbindung“ von Bernadette Hörder – Standort 11

 

kunstwerk11

Wie zwei Glieder einer Kette steht die Skulptur für die „Verbindung“. Von der Gesamtansicht reduziert und geometrisch aufgebaut, besteht sie aus zwei rechteckigen Kuben, die wie zwei Ringe ineinander verschränkt sind. So steht das Objekt für die Verbindung und Integration aller Mitglieder einer Gemeinde miteinander und der Verbindung der einzelnen Gemeinden untereinander.

Bernadette Hörder gestaltet zwei Standorte mit einer roten und einer orangenen Skulptur aus Stahl. In Form und Aufbau gleich, setzt sie Bezüge, die die Passanten anregen, die Orte aufzusuchen und miteinander zu vergleichen. Die Kunstwerke bilden zwei Koordinaten, Standort 9 und 11, die sich aufeinander beziehen.

Die Plastik ist von großer Distanz sichtbar. Sie ist einfach und klar gestaltet und spielt mit Form und Farbe im Raum. Sie behauptet sich in diesem belebten Umfeld durch die großen, klaren Flächen und ihre starke Farbgebung. Die Skulptur ist offen und verstellt den Raum nicht, sondern weitet und verändert ihn. Das Davor und Dahinter mit Häusern, Straßen, Büschen und Bäumen bleibt erhalten. Im Sommer bildet die orangene Skulptur zusammen mit dem Grün der Natur ein eindrucksvolles Gesamtbild und im Winter ist es die Skulptur, die einen attraktiven Farbakzent setzt. Das Licht „färbt“ jede einzelne Fläche in einen anderen Farbton. Licht und Schatten, die jeweils andere Umgebung und damit die unterschiedlichen Blickwinkel und Perspektiven schaffen tatsächlich Unterschiede.

Mit den Maßen von ca. 300 cm Höhe und ca. 200 cm x 200 cm Breite ist die Skulptur überlebensgroß. Sie besteht aus Stahl. Mit 30 mm Wandstärke wirkt das Material an sich. Der Sockel ist in die Erde eingelassen und tritt nicht in Erscheinung. Die Skulptur scheint – trotz ihrer Größe und des Materials - unmittelbar über der Oberfläche zu schweben. Die Stahlkonstruktion ist symmetrisch und bietet doch bei der Begehung abwechslungsreiche Blickwinkel und Perspektiven. Dadurch hat sie eine spielerische Komponente, in der es Spaß macht sich zu bewegen, einander zu begegnen und die verschiedenen Ebenen der Perspektive zu erfahren.

Am Sonntag, 27. September 2015 wurde die „Verbindung“ enthüllt.

 

Übersichtskarte

„Wegweiser“ von Bertl Zagst – Standort 13

 

Filderkunstpfad kunstwerk Wegweiser

Bänder zeichnen Straßen nach, weisen den Weg kreuz und quer über die Fildern, von Nord nach Süd und von Ost nach West. Sie treffen aufeinander, kreuzen sich, verbinden, öffnen, fügen zusammen. Die Skulptur „Wegweiser“ des Kirchheimer Künstlers Bertl Zagst ist die erste realisierte Skulptur des FilderKunstPfades. Entwickelt und realisiert wurde die Idee vom Arbeitskreis Kunst und Kultur im Rahmen des Projektes „Landschaftsraum Filder“ des KAF mit finanzieller Unterstützung des Verbands Region Stuttgart.

Bertl Zagst skizziert in abstrahierter Form und im dreidimensionalen Raum die vorhandene Wegstruktur auf den Fildern und zeigt sie als dichtes, verzweigtes und verästeltes Netz, das sich um die topographischen Strukturen und die großen Verkehrswege generiert. Die Skulptur lädt ein, diese Wege zu erforschen, im Gedankenexperiment oder direkt vor Ort. Am südöstlichen Ende des Flughafengeländes treffen zwei Achsen aufeinander, es ist der ideale Standort für eine Skulptur, die Wege weist. Von zentraler Stelle aus wird der Filderraum in seiner Vielfalt und in seiner Besonderheit erschlossen.

Die neun Bänder der Skulptur „Wegweiser“ sind aus 8 Millimeter dickem Stahlblech gefaltet und gewinkelt, sie sind zwischen circa 1,5 und 2 Meter lang und stehen auf drei bis vier Meter hohen Rundrohren. Das Material reagiert mit Farbwandlungen an den Oberflächen auf die Witterung: es oxidiert und rostet unterschiedlich, die Farbe ändert sich mit der Witterung und trotz des massiven Materials wirkt die Skulptur leicht. Jedes einzelne dieser Bänder erinnert in Form und Struktur an einen Wegweiser. Bertl Zagst: „Unter den Wegweisern kann man hindurchgehen und verschiedene Lichtwirkungen, Blickrichtungen, Himmelsausschnitte wahrnehmen.“

Eröffnet wurde der FilderKunstpfad mit der „Enthüllung“ der Skulptur „Wegweiser“ am 30.6.2013. Realisiert wurde das Projekt mit freundlicher Unterstützung der Flughafen Stuttgart GmbH

 

Übersichtskarte