Maßnahmen und Projektdetails im Überblick.

 

Gesamtfilderprojekte

 

Sogenannte „Gesamtfilderprojekte“ sind Projektideen, die alle teilnehmenden Kommunen gleichermaßen betreffen und die repräsentativen Charakter besitzen. Mit diesen Projekten können die Städte und Gemeinden der Filderebene gemeinsam Flagge zeigen, an repräsentativen Orten innerhalb der Gebietskulisse, die von Durchreisenden, internationalen Gästen und interessierten Bürgern frequentiert werden.

 

Die „Marke Filder“
Die Marke Filder interpretiert die fildertypischen Attribute in der Landschaft, die Felder, in einer modernen grafischen Anmutung.

 

Braune Schilder
Hierbei handelt es sich um ein touristisches Hinweisschild/einer Unterrichtungstafel an der B27 und/oder an der A 8, die Hinweis auf den Landschaftsraum Filder gibt.

 

Fildermarktplatz
Im Bereich Flughafen/Neue Messe werden hier neben (Agrar-)Produkten auch weitere Informationen über Landschaft, kulturhistorische Besonderheiten und die heutige Bedeutung der Filder angeboten.

 

Rastanlage Denkendorf
Die einzige Rastanlage entlang der A8 im Landschaftsraum Filder soll als Eingangstor zur Filderebene die Besucher mit Informationen und Produkten der Filder versorgen.

 

Filderbahnhof
Der Filderbahnhof, der  im Zuge der Herstellung der neuen ICE-Trasse (Stuttgart – Ulm) gebaut werden soll, kann ebenfalls zur Herausstellung der „Marke Filder“ genutzt werden.

 

Tunnelportalausgang der ICE-Trasse
Der Tunnel der neuen ICE-Trasse Richtung Ulm endet im Landschaftsraum Filder und soll repräsentativ gestaltet und genutzt werden. Nach einer langen Tunnelfahrt kommt der Bahngast hier wieder ans Tageslicht und nimmt die Umgebung wieder bewusst war. Dieser Moment soll genutzt werden, um zu verdeutlichen, dass sich der Reisende im Landschaftsraum Filder befindet.

 

FilderKunstPfad
Ausgehend von der Interessengruppe „Künstler und Kulturschaffende“ bildete sich im März 2012 innerhalb des KAF der Arbeitskreis Kunst. Dieser, bestehend aus Künstlern und Vertretern der Kulturämter der Partnerkommunen, arbeitet seither unter Einbeziehung des Achsenkonzeptes des Rahmenplanes „Landschaftsraum Filder“ an der Realisierung des künstlerischen Konzepts eines Kunstpfades. Dieser Kunstpfad folgt bestehenden und neu definierten Verbindungsrouten zwischen den Filderkommunen und soll als Werkschau für Kunstobjekte auf der Filder dienen. Mit der Einberufung von Ideenwettbewerben werden an 17 + 2 Standorten in den nächsten Jahren Kunstwerke auf den Fildern realisiert.

 

Streuobst
Die Streuobstbestände auf den Fildern sollen erhalten und gepflegt werden. Die Produkte der Streuobstwiesen werden durch die Einführung einer lokalen Marke gefördert. Die Kommunen und Privatpersonen stecken viel Engagement in die Ausbildung von „Streuobstguides“ und bieten Führungen an. Auf interkommunalen Streuobstlehrpfaden wird das Thema Streuobst den Bürgern künftig näher gebracht.

 

Radfahren
Über die Filderebene führen zahlreiche Rad- und Erholungswege. Im Zuge der Erstellung des Rahmenplan Landschaftsraum Filder hat die „ARGE Radfahren Filder“ eine neue Route, die „FilderRadRunde“ entwickelt. Diese und die anderen Radwege sollen mit einem farbkodierten Beschilderungssystem ausgeschildert werden.

 

Fildermarkt
Die auf der Filder erzeugten landwirtschaftlichen Produkte sollen an einem alle paar Jahre wiederkehrenden Fildermarkttag einer breiten Öffentlichkeit angeboten werden. Immer an einem anderen Ort auf der Filderebene werden Filderköstlichekeiten, Filderkunst und -handwerk und Darbietungen der Fildervereine angeboten.

 

Interkommunale Projekte

 

Grünbrücken
Die Grünbrücken schließen Lücken in interkommunalen Grünverbindungen und vernetzen getrennte Räume. Sie dienen der Reduzierung der Barrierewirkungen, die von den mehrspurigen Verkehrstrassen B 27 und den zukünftigen Trassenprojekten wie beispielsweise der geplanten ICE-Trasse Stuttgart-Ulm, ausgehen.

 

Interkommunaler Streuobstlehrpfad
Der interkommunale Streuobstlehrpfad zwischen Filderstadt-Harthausen und Neuhausen bringt den Einwohnern und Besuchern der Filder das Thema Streuobst näher.

 

Die Grünverbindungen sind wichtige Verbindungen über die Filder und sollen sowohl durch punktuelle als auch durch lineare Maßnahmen aufgewertet werden.

 

Grünverbindung 1
Möhringen – Siebenmühlental             

Grünverbindung 2
Möhringen – Leinfelden-Echterdingen
Gruenverbindung1 Gruenverbindung2
 

Grünverbindung 3
Birkach – Leinfelden-Echterdingen     

Grünverbindung 4
Ostfildern – Neuhausen                       
Gruenverbindung3 zoom Gruenverbindung4
 

Grünverbindung 5
Esslingen – Sulzbachtal   

Grünverbindung 6
Berkheim – Denkendorf   
Gruenverbindung5 Gruenverbindung6
 

Kommunale Projekte

 

Über die gesamten Filder verteilt finden sich Einzelprojekte wieder, die Bausteine des Rahmenplan Filder sind:

Grüne Mitten bzw. Bürgerparks sind ansprechend gestaltete, grüne Freiräume, die einzelne Stadtteile verbinden und als Treffpunkt, Erholungs-, Spiel- und Veranstaltungsort dienen. Sie erfüllen wichtige soziologische Funktionen für das Wohnumfeld und die Naherholung.

Neue Aufenthaltsorte gestalten sich in Form von Sitzmöglichkeiten bis hin zu aufwendigen Freiflächengestaltungen. Neue Fußgängerstege ermöglichen eine gefahrlose Überquerung der viel befahrenen Verkehrswege.

Retentionsbecken können durch eine attraktive, landschaftsbildgerechte Gestaltung neben dem Hochwasserschutz auch Funktionen als Aufenthaltspunkt für die Naherholung übernehmen.

Die Verbesserung von Zugänglichkeit und Erlebbarkeit der Fließgewässer schafft frei zugängliche Erlebnisräume im Sinne der Naherholung. Als Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen entlang der Grünverbindungen dienen Parkplätze.
 
Kunst in der Landschaft und LandArt bietet lokalen Künstlern eine Plattform beispielsweise durch einen Skulpturenweg oder einer flächigen Modellierung der Landschaft einen künstlerischen Aspekt zu verleihen.
Aussichtspunkte  oder Aussichtstürme sorgen für neue Ein- und Überblicke über die Filderebene sowie deren Umgebung und definieren zusätzlich wichtige Punkte.

Ein bedeutender Aspekt des Rahmenplanes ist das Thema „temporäre Flächennutzung“. Pflanztürme bieten eine Möglichkeit, die Landwirtschaft mit „landwirtschaftlichen Mitteln“ und wenig Flächenverbrauch beispielsweise für nur eine Saison zu bereichern. Ein filderweites Biotop- und Naherholungsnetz schaffen Fließgewässerrenaturierungen und nehmen besonders im Hinblick auf die Biotopverbundwirkung einen hohen Stellenwert ein. Abstürze in Gewässern sollten durch raue Rampen bzw. Sohlgleiten (in geschütteter Bauweise) ökologisch durchgängig gemacht werden. Die Pflanzung von neuen Baumalleen soll das bestehende Alleenkonzept ergänzen, historische Alleen wieder aufgreifen und wichtige Verbindungen hervorheben.

Damit die Bebauung sich besser in die Landschaft einpassen kann, werden Ortsrandeingrünungen oder Baumreihen gepflanzt um die negativen Auswirkungen der Bebauung zu reduzieren. Ebenso werden Erholungswege aufgewertet und Verbindungen für Naherholungswege attraktiver gestaltet. Gleichzeitig werden aber auch neue Erholungswege für eine bessere Verbindung hergestellt. Hierbei handelt es sich aber nie um neue Wegabschnitte sondern lediglich um kurze Verbindungsstücke.

Zur besseren Ausnutzung des bestehenden Potentials sollen räumlich wirksame Anbindungen/Verbindungen verstärkt in den Vordergrund gerückt und verbessert werden. Dies kann beispielsweise durch Beschilderung erreicht werden.

 

Nachfolgend finden Sie die Projektlandkarten der einzelnen Kommunen.

Um zu zoomen, fahren Sie mit der Maus über die Projektlandkarte.

 
Projektlandkarte Denkendorf                                                                                                                            
 
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Projektlandkarte Esslingen am Neckar
 
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Projektlandkarte Filderstadt
 

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Projektlandkarte Leinfelden-Echterdingen 
 
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Projektlandkarte Neuhausen auf den Fildern 
 
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Projektlandkarte Ostfildern
 
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Projektlandkarte Stuttgart
 

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